Am 05.01.2026 war es endlich soweit, dass wir wieder einmal in Kathmandu auf dem Flughafen landeten. Die Einreise war durch die neuen Formalien sehr entspannt. Allerding erschwerte uns der Zoll dann doch etwas einen zügigen Ablauf. Wir hatten über 100 Brillengestelle als Spende von Nepal.med. mit im Gepäck . Zum Glück half uns dann die entsprechende Bescheinigung schnell weiter.
Nach dem herzlichen Willkommen durch Ras und seine Guids fuhren wir zum Hotel. Zum Abendessen trafen wir dann noch Gyanu(Ehefrau von Ras) und seinen Sohn Ambu, unser Patenkind.
Am nächsten Morgen sollte es mit dem Flugzeug nach Pokhara gehen. Doch wie in Nepal oft, Sicherheit geht vor und der Flug wurde verschoben. Am Nachmittag ging es dann von dort mit dem Jeep nach Jonsson. Dort begann am nächsten Morgen die Wanderung durch Mustang. Bekanntlich das Rückzugsgebiet für viele Tibeter. Es folgten dann 12 schöne und abwechslungsreiche Tage in der Höhe zwischen 2500 – 4500 HM in der bizarren, teilweise trockenen Gegend. Es gab viele Höhepunkt, die wir gemeinsam mit unseren beiden Guids Parkash und Gaurab erleben durften. Mit der Besichtigung der Tempel in Lo Mantang , Muktinath und in den Bergen sei nur einiges erwähnt. Ringsum waren viele hohe, teils namenlose Gipfel präsent. Tag für Tag ging es von Lodge zu Lodge, immer unter der sicheren Führung von unseren beiden liebenswerten Guids. Zum Abschluss durften wir dann auch noch eine Fahrt mit einen Inlandsbus genießen. Ein neue tolle Erfahrung. Zur Erholung gab es dann den Besuch in einer Thermalquelle. Sicher ist Januar nicht die ideale Reisezeit, denn es ist recht kalt und wenig Leute sind unterwegs. Trotzdem haben wir diese Wanderung genossen und viele neue Eindrücke gewonnen und nette Menschen getroffen.
In Pokhara war dann natürlich der Besuch des buddhistischen Tempels mit Blick auf den Machapucharé bei Sonnenaufgang ein Muss.
Am nächsten Tag ging es mit dem Jeep nach Chitwan. Die Fahrten sind immer ein Erlebnis. Aus unserer Sicht würde ich keinem Touristen raten, sich in Nepal ein Fahrzeug zu mieten um selbst zu fahren. Zu unterschiedlich sind die Straßenverhältnisse und die Gefahr der Beschädigung des Fahrzeuges ist zu groß.
Am zweiten Tag in Sauraha wurden wir von einen Freund zum Treffen im Kinderheim abgeholt. Nach der Begrüßungszeremonie wurden uns die verschiedenen Räumlichkeiten gezeigt. Es waren schöne Zimmer für die Kinder und auch verschiedene Aufenthaltsräume.
Sie luden uns dann zu einem gemeinsamen Picknick für den nächsten Tag ein. Am Vormittag fuhren wir dann zu einem Freizeitgelände. Zum Mittagessen gab es dann den landesüblichen Dal Bat, das Linsen-Reisgericht mit Gemüse und Fleischen. Die Kinder hatten die Möglichkeit verschiedene Schaukeln zu nutzen. Außerdem gab es noch einen Spielpark, den vor allem die kleinsten mit großer Freund nutzten. Nach der Rückkehr ins Kinderheim gab es dann noch viele Gespräche. Nach dem Abendbrot hieß es dann Abschied nehmen. Die Atmosphäre im Kinderheim war sehr angenehme. Man spürte förmlich die Liebe unter den Kinder und den „Eltern“. Wir können nur den Hut ziehen vor der Leistung von Tej, Jyoti und allen anderen Beteiligten.
Zurück in Kathmandu erhielten wir dann noch die Einladung die Familien von unseren Guids Gaurab ( der Bauer) und Prakash( in seiner Stadtwohnung) zu besuchen. Es waren interessante Impressionen, die zwei völlig verschiedene Lebensmodelle aufzeigen.
Am 26.01.26 hieß es dann Abschiednehmen von unserem Freund Ras und seiner Familie sowie den beiden neuen Freunden Gaurab und Prakash. Die Reise brachte uns viele neue Eindrücke und auch neue Ansätze wie unserer Hilfe fortgesetzt werden kann. Dazu mehr in den kommenden Tagen hier auf unserer Website.
Andreas Voigt



















































